Batteriefabrik im Trinkwasserschutzgebiet ohne Vorsicht

Tesla baut auf seinem Gelände gerade eine Batteriefabrik in einer Halle auf, die bisher nur als Lagerhalle vorgesehen war. Eine Batteriefabrik in einem Trinkwasserschutzgebiet ist immer eine Gefahr für das Wasser aufgrund der in der Produktion verwendeten Chemikalien. Dann auch noch in einer Lagerhalle die keinen besonderen Schutzmaßnahmen hat.

Anfragen des Vereins für Natur und Landschaft in Brandenburg bei den zuständigen Behörden, insbesondere auch beim Landesamt für Umwelt, stießen auf Ablehnung bzw. Unverständnis. Für die Inbetriebnahme würde eine Beschichtung des Betonfundaments mit Epoxid ausreichen. Die geforderten Informationen wurden gar nicht oder nur geschwärzt herausgegeben.

Die vielen Chemieunfälle und Brände und die daraus folgenden Verunreinigungen des Grundwassers mit denen Tesla bereits Schlagzeilen machte in Grünheide finden keine Beachtung im Verfahren.

Nur der Wasserverband Strausberg Erkner (WSE) sieht die wirklichen Gefahren und hat im Dezember 2025 Widerspruch gegen die Batteriezellfertigung eingelegt: „ein Wasserschutzgebiet dient nicht der experimentellen Steuerung verbleibender Risiken, sondern der konsequenten Gefahrenvermeidung zum Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung“.

Hier ist der gesamte Bericht der Bürgerinitiative Grünheide zu ihrem Kampf um Informationen zur geplanten Tesla-Batteriefabrik im Wasserschutzgebiet zu lesen: